Blaulichtkonferenz setzt starkes Zeichen für Feuerwehr, Ehrenamt und Bevölkerungsschutz
Bürgermeisterkandidat René Kopka lädt zum Austausch ein – Landratskandidat Simon Hartmann unterstreicht Bedeutung eines starken Bevölkerungsschutzes

Auf Einladung der Einbecker SPD und ihres Bürgermeisterkandidaten René Kopka kamen mehr als 70 Vertreterinnen und Vertreter der Feuerwehren, Rettungsdienste, Hilfsorganisationen und der Polizei in der Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen – Campus Südniedersachsen in Einbeck zu einer Blaulichtkonferenz zusammen. Ehrengast der Veranstaltung war Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens. Ebenfalls an der Informationsveranstaltung nahm der SPD-Landratskandidat für den Landkreis Northeim, Simon Hartmann, teil und nutzte den intensiven Austausch mit den Einsatzkräften.

Im Mittelpunkt der Konferenz standen die Herausforderungen für Feuerwehr, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz angesichts des demografischen Wandels, zunehmender Extremwetterereignisse sowie neuer Anforderungen an den Zivil- und Katastrophenschutz. Ziel der Veranstaltung war es, den direkten Austausch zwischen den Einsatzkräften und der Politik zu ermöglichen.

„Sicherheit entsteht nicht von allein. Sie entsteht durch das tägliche Engagement vieler Menschen, die Verantwortung für unsere Gemeinschaft übernehmen“, betonte René Kopka. „Eine leistungsfähige Feuerwehr braucht moderne Fahrzeuge, zeitgemäße Feuerwehrhäuser und eine verlässliche Investitionspolitik. Vor allem aber braucht sie Menschen, die bereit sind, sich ehrenamtlich für andere einzusetzen.“

Gerade in den Ortschaften seien die Feuerwehren weit mehr als reine Einsatzorganisationen. Sie stärkten den gesellschaftlichen Zusammenhalt, leisteten wichtige Kinder- und Jugendarbeit und sorgten mit ihrer Nachwuchsarbeit dafür, dass auch künftig genügend Einsatzkräfte zur Verfügung stünden. Kopka machte zugleich deutlich, dass Strukturveränderungen im Bevölkerungsschutz niemals über die Köpfe der Kameradinnen und Kameraden hinweg entschieden werden dürften. „Gute Lösungen entstehen nur gemeinsam – im offenen Dialog und mit gegenseitigem Respekt.“

Simon Hartmann unterstrich die Bedeutung eines leistungsfähigen Brand- und Katastrophenschutzes für den gesamten Landkreis Northeim. „Sicherheit im Katastrophenfall hat absolute Priorität. Ein leistungsfähiger Bevölkerungsschutz duldet keinen Aufschub“, sagte der Landratskandidat. Der demografische Wandel und die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels machten eine moderne und zukunftsfähige Infrastruktur sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen Land, Landkreis und Kommunen erforderlich.

Hartmann betonte, dass die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Einsatzkräfte mehr als Anerkennung verdienten: „Unsere Einsatzkräfte brauchen die bestmöglichen Rahmenbedingungen, moderne technische Ausstattung und verlässliche Strukturen. Als Landrat werde ich mich dafür einsetzen, den Brand- und Katastrophenschutz auf Kreisebene konsequent weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit aller Beteiligten weiter zu stärken.“

Nach einem Impulsvortrag zur Sicherheits- und Innenpolitik nahm sich Innenministerin Daniela Behrens gemeinsam mit René Kopka rund eineinhalb Stunden Zeit für den intensiven Austausch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Diskutiert wurden sowohl die aktuelle Sicherheitslage als auch konkrete Herausforderungen des Brand-, Notfall- und Rettungsdienstes vor Ort. Vertreterinnen und Vertreter der Feuerwehren, der Johanniter sowie weiterer Hilfsorganisationen nutzten die Gelegenheit, ihre Erfahrungen, Fragen und Anregungen direkt einzubringen. Daniela Behrens sagte zu, zahlreiche Impulse aus der Region mit nach Hannover zu nehmen.

Die große Resonanz auf die Veranstaltung werteten René Kopka und Simon Hartmann als deutliches Signal für den Wunsch nach einem regelmäßigen Dialog zwischen Politik und Einsatzkräften.

„Die besten Entscheidungen entstehen dort, wo Verantwortung getragen wird. Wer täglich im Einsatz ist, kennt die Herausforderungen am besten“, sagte René Kopka.

Simon Hartmann ergänzte: „Die Blaulichtkonferenz hat gezeigt, wie wichtig der direkte Austausch zwischen den Einsatzkräften und der Politik ist. Diesen Dialog möchte ich auch künftig fortsetzen und gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort die richtigen Rahmenbedingungen für einen starken Bevölkerungsschutz schaffen.“

Aufgrund der positiven Resonanz soll die Blaulichtkonferenz künftig regelmäßig stattfinden und Vertreterinnen und Vertreter der Blaulichtorganisationen, der Verwaltung und der Politik an einen Tisch bringen. Einig waren sich René Kopka und Simon Hartmann darin, dass ein starkes Ehrenamt nicht nur Wertschätzung, sondern vor allem verlässliche politische Unterstützung und gute Rahmenbedingungen benötigt.

Bilder: Landratskandidat Simon Hartmann, Innenministerin Daniela Behrens und Bürgermeisterkandidat Rene Kopka MdL am Rande der Blaulichtkonferenz der Einbecker SPD in der Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen – Campus Südniedersachsen in Einbeck.

Fotos: Traupe, SPD-UB Northeim-Einbeck